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Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des Polizeipräsidiums Aalen - Versuchtes Tötungsdelikt in Ellwangen

Datum: 18.12.2020

Kurzbeschreibung: Staatsanwaltschaft Ellwangen und Polizei teilen mit: Messerangriff gegen Bewohner der LEA - Haftbefehl gegen mutmaßlichen Täter - Beschuldigter in Untersuchungshaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des Polizeipräsidiums Aalen - Versuchtes Tötungsdelikt in Ellwangen

18.12.2020.

Ellwangen: Mann mit Messer verletzt – Beschuldigter in Untersuchungshaft 

Am Dienstagabend kam es – wie bereits berichtet - zu einer tätlichen Auseinandersetzung in der Landeserstaufnahmestelle für Asylbewerber (LEA) in Ellwangen. Am Mittwochnachmittag sollte dann ein 36-jähriger Mann aus dem Senegal, der an dieser Auseinandersetzung beteiligt war, in die Außenstelle der LEA in Giengen verlegt werden. Als dies der 21-jährige Beschuldigte, welcher am Vortag ebenfalls an dem Streit beteiligt war, bemerkte, stach dieser mit einem Messer auf den 36-jährigen Geschädigten ein. Durch einen Mitarbeiter der LEA konnte Schlimmeres verhindert und die Situation zunächst beruhigt werden. Als der Geschädigte dann mit dem Betreuer das Unterkunftsgebäude verlassen wollte, griff der Beschuldigte noch einmal den Geschädigten mit einem Messer an. Ein LEA-Mitarbeiter konnte den Angreifer jedoch festhalten, so dass der 36-Jährige flüchten konnte.  

Der algerische Beschuldigte wurde anschließend von der Polizei festgenommen und am Donnerstag auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen einen Haftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Der Beschuldigte wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Kripo Aalen dauern an. 

Hinweis: Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt der Beschuldigte als unschuldig.

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