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Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen

Anklage wegen Mordes in Waldstetten

Ellwangen.Waldstetten.15.02.2021

Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat gegen einen 45 Jahre alten Mann Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ellwangen wegen Mordes erhoben.

Die Anklagebehörde legt dem 1975 geborenen Mann zur Last, am 14.10.2020 in einer Werkstatt für psychisch behinderte Menschen in Waldstetten eine dort beschäftigte Sozialbetreuerin mit einem Messer getötet zu haben. Nach den Ermittlungen war der Angeschuldigte seit Ende 2017 in der Werkstatt beschäftigt. Das Opfer soll den Angeschuldigten vor der Tat auf die Notwendigkeit der Einnahme seiner ärztlich verordneten Medikamente hingewiesen und ihm mitgeteilt haben, dass er nur dann seine Arbeit in der Einrichtung fortsetzen könne. Nach der Anklageschrift sei der Angeschuldigte hiermit nicht einverstanden gewesen sein, weshalb er sich wegen des möglichen Verlustes seiner Tätigkeit habe rächen wollen.

Nach der Anklageschrift geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Angeschuldigte das Opfer heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen tötete. 

Der Angeschuldigte hat in seiner Einlassung die Tat eingeräumt. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wurde ein psychiatrisches Gutachten eingeholt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeschuldigte unter einer psychischen Erkrankung leidet.

Hinweis: Bis zu einer etwaigen rechtskräftigen Verurteilung gilt der Angeschuldigte als unschuldig.

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